PraxisTipp – Besuch auf dem Jahrmarkt

By April 26th, 2010

Beim Praxistipp handelt es sich um eine Bewegungsgeschichte Besuch auf dem Jahrmarkt„. Die Kinder sollen sich bei verschiedentlich bekannten Elementen aktiv am Jahrmarkt beteiligen.

Die Turnstunde mit den üblichen Abschnitten, wie spielerisches Aufwärmen und Umsetzung von ausgefeilten Turnübungen für die Schulung motorischer und koordinativer Fähigkeiten der Kinder, wird anhand einer Geschichte aufgebaut. Hintergrund dabei ist es, die Kinder durch die Geschichte zum aktiven Mitmachen der Turnübungen zu motivieren.

Nach der Begrüßung kann das Aufwärmen z.B. starten mit dem „Flummilied“ aus der CD „Und Weiter Geht’s im Sauseschritt. Detlev Jökers bunte Liederwelt“ .

Der „Besuch auf dem Jahrmarkt“ beginnt mit der Vorfreude auf den Jahrmarkt.

Die Geschichte beginnt mit Pantomieme … wir schlafen, gähnen nach dem Aufwachen, strecken und dehnen uns, gehen direkt nach dem Aufstehen ins Bad zum Waschen und danach zum Anziehen (Körperwahrnehmung). Bei diesen Elementen machen die Kinder die gelernten Bewegungsabläufe für das Waschen und Anziehen nach. Bevor wir losgehen, wird noch gefrühstückt (z.B. Elemente wie Brot schmieren, etc.) und Zähne geputzt nicht vergessen.

Zum weiteren Erwärmen fahren wir Auto,  durch Ortschaften (langsames Fahren), über die Landstraße, auf der Autobahn (ganz schnelles Fahren rund um die Turnhalle).  Da der Weg lang ist machen wir zwischendurch Pinkelpausen 😉

Der Jahrmarkt ist dieses Mal auf einer Insel, auf die wir entweder schwimmen oder mit dem Boot rüber rudern.

Sind die Kinder auf der Insel Jahrmarkt angekommen, beginnt das Geräteturnen in dem alle Kinder durch ein hochgestelltes Kastenelement auf den Jahrmarkt gehen. Hier sollte man darauf achten, dass das Kastenelement gesichert wird, damit es nicht umgeworfen werden kann. Nach dem alle Kinder auf dem Jahrmarkt sind, wird das Kastenelement  wieder abgebauen.

Auf dem Jahrmarkt gibt es dann z.B. folgende Stationen:

  • Hüpfburg (bestehend aus zwei Weichbodenmatten)
  • Jongleure (mit Tüchern und Säckchen)
  • Ponyreiten (mit Reifen)
  • Seiltänzer (Langbank und Seile recht und links der Bank)
  • Karusell (Zauberschnur)
  • Achterbahn (Polonaise)
  • Popcorn (hüpfen)

Die Hüpfburg
für die Hüpfburg werden die Weichbodenmatten ausgelegt und die Kinder können darauf springen und hüpfen.

Seiltänzer
Um die Farbwahrnehmung zu unterstützen, können die Seiltänzer zuerst auf den farbigen Linien des Hallenbodens, dann auf den ausgelegten Seilen und der Langbank balancieren. Die Langbank kann dabei je nach Gleichgewichtsfähigkeit der Kinder entweder mit der Sitzfläche nach oben oder mit der Sitzfläche nach unten (die schmale Seite nach oben) aufgestellt werden.

Karusell
Die Kinder im Karusell halten sich an der Zauberschnur (wahlweise ein zusammengebundenes Seil) fest und los geht’s im Kreis mal schneller mal langsamer mal hoch und mal runter (in die Hocke) gern auch mal Rückwärts (Orientierungsfähigkeit).

Ponyreiten
Immer zwei Kinder spielen das Ponyreiten in Kooperation miteinander Ein Kind ist der Reiter, das andere das Pferd – mit dem Reifen unter den Armen. Nun geht es los – im Galopp, Trab usw über den Jahrmarkt…

Jongleure
Die Kinder jonglieren (werfen und fangen) mit Tüchern und Bohnensäckchen. Zur Untermalung bietet sich das Lied „Auf dem Rummel“ aus der CD Singzwerge & Krabbelmaeuse von Gulden & Scheer.

Achterbahn
Mehrere Kinder machen eine Polonaise im Kreis und um verschiedene Aufbauten. Dabei gibt die Übungsleiterin an, wann es hoch oder runter geht (Differenzierungsfähigkeit).

Es gibt Popcorn
Die Kinder können sich hier zu kleinen Gruppen zusammenfinden und hüpfen wie Popcorn hoch und runter, links und rechts sowie vor und zurück.

Der Jahrmarktbesuch geht zu Ende
Zum Abschied geht es nochmal zusammen an den Stationen vorbei und durch das wieder aufgestellte Eingangstor begeben wir uns auf die Heimreise.

Der Heimweg kann in umgekehrter Reihenfolge stattfinden, z.B. wieder mit dem Boot von der Insel zurück, dann mit dem Auto wieder nach Hause zurückfahren.

Zum Verabschieden trifft man sich wieder im Kreis und singen noch gemeinsam ein Lied, z.B „Wir gehen jetzt im Kreise“  aus der CD „1,2,3 im Sauseschritt Jubiläumsausgabe“ von Detlev Jöcker.

Zum Abschluss noch eine kleine Idee zur Motivation der Kinder.

Eine Idee die bei meinen Kindern sehr gut angekommt ist der Turnausweis. Hierzu bereitet man kleine Zettel vor mit dem Aufdruck Turnausweis und dem Namen der Kinder (ein paar leere Zettel nicht vergessen). Für die aktive Teilnahme am Turnen kann man darauf Sticker kleben, Stempel verteilen oder mit einem Stanzer Punkte abgeben. Wichtig ist, dass die Kinder beim nächsten Mal die Turnausweise wieder mitbringen um weitere Stempel zu bekommen.

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This entry was posted on Montag, April 26th, 2010 at 21:51 and is filed under Allgemein. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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